Bild: Jens Schulze

LernRaum: Jedes Kind hat ein Recht auf Bildung

Die Förderung der hannoverschen Landeskirche geht weiter.

Auch für das aktuelle Kalenderjahr stellt die Landeskirche Hannovers bis auf Weiteres Fördermittel für LernRaum-Projekte zur Verfügung. Gefördert werden sowohl Ferienaktionen als auch Projekte während der Schulzeit.

Anträge sind bis sechs Wochen vor Projektbeginn zu stellen. Wir weisen darauf hin, dass ausschließlich Anträge für neue Projekte bewilligt werden, die nicht Teil eines regulären Angebots / Portfolios sind. Über die Förderhöhe und den Umfang der förderfähigen Maßnahmen wird unter Berücksichtigung der Antragslage und der verfügbaren Mittel entschieden. In diesem Rahmen sind weiterhin Projekte förderfähig, die die Situation von Schüler*innen aus geflüchteten Familien erleichtern.

LernRäume zur Stärkung von Bildungsgerechtigkeit und Teilhabe

Jedes Kind hat ein Recht auf Bildung!

Kirchengemeinden und andere Einrichtungen der Landeskirche können einen Beitrag zu mehr Bildungsgerechtigkeit und Teilhabe leisten.

Nach Bedarf und Möglichkeiten vor Ort sind verschiedene Formate denkbar:

  • Ferienmaßnahmen: Schülerhilfe, SummerSchool oder erlebnispädagogische Maßnahmen für Schüler*innen den Ferien.
  • "Freizeit-Tüte": Für die Kinder und Jugendlichen mit 'Picknick' (Obst, Rohkost, Joghurt) und kreativen Angeboten zur Freizeitgestaltung für zuhause.
  • Lernzeit mit Lernpat*innen: Individuelle, stundenweise Lernförderung für Kinder der Grundschule in Deutsch, Mathematik und anderen Fächern (Bearbeitung der Aufgaben aus der Schule), spielerisches Lernen und ein "Miteinander".
  • Freizeitangebote während der Schulzeit: Schülerhilfe, kreative Angebote oder erlebnispädagogische Maßnahmen während der Schulzeit, z.B. als Kursangebote.
  • Computerarbeitsplätze für Schüler*innen ab Klasse 3: Eigenständiges Arbeiten stundenweise an Einzelarbeitsplätzen mit Coaching im Hintergrund.
     

​​​​​​​Gelingensbedingungen sind zum Beispiel:

  • Kernteam für die pädagogische und organisatorische Verantwortung. Wo vorhanden kann das Projekt an bestehende Kindertafel, Hausaufgabenhilfe oder Mittagstisch andocken.
  • Freiwillige als Lernpat*innen, z.B. jugendliche Teamer, Oberstufenschüler*innen, Studierende. Ein erweitertes Führungszeugnis ist nötig.
  • Kooperation mit Grund- und weiterführenden Schulen: Kommunikation der „LernRäume“ über die Schulleitungen an die Lehrkräfte. Lehrer*innen kennen die Schüler*innen, die Unterstützung benötigen.
  • Kooperation mit der Kirchenkreissozialarbeit und Caritas, da diese über die Sozialberatung und andere Kontexte Kontakt haben zu Familien, in denen die Lernsituation schwierig ist.
  • Öffentlichkeitsarbeit zur Gewinnung von Spenden.

Haben Sie Fragen zu Ihrem Antrag?

Dr. Michaela Veit-Engelmann
Oberkirchenrätin Dr. Michaela Veit-Engelmann