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Foto: Jens Schulze

Religion in der Oberschule/Gesamtschule wahrnehmen und begleiten

Quo vadis, Religion?

Auswertungstagung zum konföderierten Modellprojekt "Religion in der Oberschule/Gesamtschule wahrnehmen und begleiten"

25.04. - 27.04.2018 im RPI Loccum

Am Donnerstag, dem 26. April, um 15.30 Uhr ist der niedersächsische Kultusminister Grant Hendrik Tonne zusammen mit Prof. Christian Grethlein, Oberlandeskirchenrätin Dr. Kerstin Gäfgen-Track und der Wissenschaftlerin Birte Löw Teilnehmer der Podiumsdiskussion "Quo vadis, Religionsunterricht?".
 
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Seit dem Schuljahr 2011/2012 gibt es eine neue Schulform in Niedersachsen: die Oberschule. Die Oberschule fasst die Hauptschule und die Realschule zu einer Schulform zusammen.

In diesem neuen ‚Setting’ sieht sich der Religionsunterricht vor neue Fragestellungen gestellt: heterogene Lerngruppen, eine kulturell und religiös gemischte Schülerschaft, oft kleine Schulen, keine konfessionelle Trennung, und der pädagogische Anspruch, grundsätzlich im Klassenverband zu unterrichten.

Hier liegen die Ansatzpunkte des Projektes „Religion in der Oberschule/Gesamtschule wahrnehmen und begleiten“, das zum Jahresbeginn 2014 an den Start gegangen ist. Trägerin des Projektes ist die Konföderation evangelischer Kirchen in Niedersachsen. Zu ihr gehören die vier evangelisch-lutherischen Landeskirchen Braunschweig, Hannover, Oldenburg und Schaumburg-Lippe sowie die Evangelisch-reformierte Kirche mit Sitz in Leer.

Ziel des Projektes ist es, den Religionsunterricht und eine religionssensible Schulkultur zu fördern und zu unterstützen. In sechs Modellregionen sind 20 Schulen beteiligt. Jede Region wird durch einen oder eine Regionalkoordinator/in mit halber Stelle betreut. Das Projekt geht über drei Jahre von 2014 bis 2016.

Zunächst geht es in Gesprächen mit Lehrkräften und Schulleitungen um die unvoreingenommene Wahrnehmung der Realität: Was stört, was hilft, den Religionsuntericht zu stützen? Die Pastorinnen und Pastoren sowie die Diakoninnen beraten die Lehrkräfte im Blick auf außerschulische Lernorte, entwickeln mit ihnen Wahlpflichtkurse zu religiös-ethischen Themen oder organisieren Lehrerfortbildungen zu Themen wie „Trauerkoffer“ oder „Schulgottesdienste gestalten“. Außerdem planen die Regionalkoordinator/innen gemeinsam mit den Schulen religionspädagogische Projekte wie Theater-Workshops, Ausbildungen zum „Pausenengel“ oder Angebote wie „bet&breakfast“ (monatliche Morgenandacht mit anschl. gemeinsamem Frühstück).

Für weitere Auskünfte wenden Sie sich gerne an die Gesamtkoordinatorin oder an die Regionalkooordinatorin oder den Regionalkoordinator in Ihrer Region, die Sie auf der rechten Seite finden.